Landschaftsentstehung

Vom Eis geformt

Die Landschaft der Märkischen Schweiz ist von den letzten Eiszeiten geprägt. Unter anderen durch Veränderungen in der Umlaufbahn der Erde um die Sonne und Veränderungen der Lage der Erdachse kommt es zu Schwankungen im Abstand der Erde von der Sonne und daher zum Wechsel von Warm- und Eiszeiten.  

Vor ca. 400.000 bis 14.000 Jahren vor unserer Zeit wurde die Region mehrfach von Eisvorstößen betroffen. Besonders prägend waren die Vorstöße der jüngsten, der Weichsel-Eiszeit.  

Bereits vor ca. 75.000 Jahren war die Landschaft eine baumlose Tundra, es wurde noch kälter und es erfolgte ein Eisvorstoß weit über Buckow hinaus, der vor ca. 20.000 Jahren etwa bei Baruth endete. Das Eis zog sich vorübergehend zurück, um dann noch einmal vorzustoßen. Diesmal endete der Vorstoß vor etwa 18.000 Jahren auf einer Linie Buckow – Frankfurt (oder), dies war der sogenannte „Frankfurter Eisvorstoß“. Der „Pommersche Eisvorstoß“ vor ca. 15.000 Jahren hat die Region dann nicht mehr erreicht.

Die Eisrandlagen sind an ihrer Form als Landrücken und an ihrer Zusammensetzung aus Geschiebemergel, der tonig, lehmig, kalkig und damit fruchtbarer Boden ist, gut zu erkennen. Dazwischen liegen langgestreckte breite Täler, die das Schmelzwasser nach Westen und Nordwesten ableiteten, die Urstromtäler.